Bier
Quelle: Deutscher Brauer-Bund e.V (www.brauer-bund.de)

Nun sind wir zu dem Teil des Probierens gelangt, für den wir am meisten Vorstellungskraft und Fantasie benötigen. Dem Körper.Der imaginäre Körper eines Bieres im Inneren des Mundes regelrecht erfühlen. Der Körper lässt sich mit einer Art Gewichtsangabe umschreiben. Man spricht bei einem Lager z. B. eher von leicht, bei einem Bockbier voll oder vollmundig aber auch von voluminös, massiv oder sogar robust.

Nicht zuletzt spielt der Alkoholgehalt eine Rolle bei der Beurteilung des Körpers. Aber auch die Aromendichte.

Die Rezens – also das Prickeln spiegelt den Kohlensäuregehalt (CO2) wieder. Die Rezens wird auch gerne als die Lebendigkeit des Bieres, wobei wir der Ansicht sind, dass auch ein Bier mit einem wärmenden, vollen Körper und wenig Rezens durchaus lebendig sein kann. Die Aromenvielfalt oder Intensität kann auch auch Bier mit wenig CO2 reichlich Leben einhauchen.

Körper und Rezens werden oft erst durch bewusstes Wahrnehmen „entdeckt“. Wie viel Gewicht man dieser Art der bierigen Sinneserfahrung beimisst, bleibt jedem natürlich selbst überlassen.

Helles Bier
Quelle: Deutscher Brauer-Bund e.V (www.brauer-bund.de)

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