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Quelle: Fotolia, BlueSkyImages, "Tasting a good beer. Portrait of thoughtful men drinking beer", 54264783

Am Anfang schuf der Craftbrewer das IPA…

So könnte die Einleitung einer modernen Bierbibel lauten. Die hopfenbetonten Biere des eigentlich historisch britischen Bierstils India-Pale-Ale waren die Wegbereiter und Augenöffner. Die neue amerikanische Interpretation dieses Ales war eine Offenbarung gegenüber den marktbeherrschenden und wenig gehopften Lagerbieren.

Spezielle Hopfensorten brachten bis dato unbekannte Aromen wie Grapefruit und Zitrus in die Biere. Gepaart mit einer deutlich spürbaren, aber meist nicht unangenehmen Bittere fand dieses Bier sehr schnell Freunde und Nachahmer.

Als zweiten signifikanten Trend sehen wir die holzfassgereiften Biere. Malzbetonte Biere mit hohem Alkoholgehalt die in Sherry- oder Whiskyfässer eingebracht werden und dort während einer langen Reifephase die Aromen des Fasses aufnehmen. Die Verfahren sind langwierig und aufwändig.

So entstehen wunderbare Kreationen mit Sherry, Madeira und Whiskynoten. Perfekt für einen Winterabend am Kamin. Da die Verfahren oft nicht reproduzierbar sind, entstehen echte Jahrgangsbiere, mit mehrjähriger Haltbarkeit, die zum Teil noch Jahre in der Flasche nachreifen können.

Säurebetonte Biere – wir benennen Sie nach Ihrem belgischen Urspung “Bieres Acidules“ – sind ein junger Trend, der speziell bei Weintrinkern hohen Anklang findet. Das Spiel mit der Harmonie von Süße und Säure machen diese Bierstile so spannend. Ausserdem lassen sich diese Biere wunderbar mit sehr bieruntypischen Appetizern wie Ananas, Trauben oder frischen Erdbeeren kombinieren.

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