BrewDog Rezepturen jetzt zugänglich

Weil ihnen kein Bier im gesamten vereinigten Königreich so richtig zusagte, beschlossen die Gründer der schottischen Craftbeer Brauerei BrewDog, Martin und James, im Jahr 2005 eigene Rezepte zu…

Quelle: Bier.de / BrewDog

Weil ihnen kein Bier im gesamten vereinigten Königreich so richtig zusagte, beschlossen die Gründer der schottischen Craftbeer Brauerei BrewDog, Martin und James, im Jahr 2005 eigene Rezepte zu entwickeln. Für sämtliche ihrer 2015 Bierkreationen steht die Rezepte jetzt zur freien Nutzung in einer Download-Datei zur Verfügung. Dabei existieren keine lizenztechnischen Beschränkungen – im Sinne des Open-Source-Gedankens kann jeder das mit „DIY Dog“ betitelte Dokument herunterladen, die Biere nachbrauen oder auf deren Basis eigene Ideen entwickeln.

Mit der Veröffentlichung frischt BrewDog die Erinnerung an den Ursprung des Unternehmens wieder auf, welches sich vom Hobby-Brauen zu einem Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern entwickelt hat. Die Freigabe dessen, was viele andere Braumeister wie ihren Augapfel hüten, passt hervorragend zur punkigen Philosophie der Schotten. Möglicherweise handelt es sich aber auch einfach um den Versuch, die Aufmerksamkeit für die Brauerei zu erhöhen. In einer Crowdfunding-Aktion (von den Inhabern gerne „Punk Equity“ genannt), kann man gegen Geld Anteile an BrewDog erwerben.

Open-Source Bier ist übrigens keine Erfindung von BrewDog. Bereits im Jahre 2009 wurde in Hannover ein Fass angestochen, welches die nach quelloffenem Rezept gebraute Sorte HannoverWikiRed enthielt. Damals hatten der Braumeister Bernd Kirsch und die Wikipedianerin Nadine Stark das Bier entwickelt.

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