Bier, Hopfen und Gerste
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Wenn man Bier klassifizieren und einteilen möchte, wird man zwangsläufig mit einigen Fachbegriffen konfrontiert. Die Einteilung in obergärige und untergärige Biere ist uns bereits bekannt. Noch einmal in Kurzform:

Obergärig = Hefe verbindet sich und steigt durch Kohlensäure nach oben, Beispiele hierfür sind Ale, Alt, Kölsch und Weizen.

Untergärig = Hefe sinkt nach unten, kühlere Gärtemperaturen, Beispiele hierfür sind Bock, Export, Lager oder Pilsener.

Im untergärige ist im Vergleich zum obergärigen das jüngere Verfahren, welches erst durch die Erfindung der Kältemaschine seine Verbreitung fand. Neben dieser Unterschiedung sollten Begriffe wie Vollbier, Schankbier und Starkbier erklärt werden, die uns immer wieder begegnen. Vollbier hat keinesfalls etwas mit übermäßigem Alkoholkonsum zu tun. Die Einteilung beruht, wie bei den anderen beiden Begriffen auch, auf alten Steuerkategorien.

Je nach Stammwürze spricht man von Schankbier (7 bis 11 ° Plato), Vollbier (11 bis 16° Plato), Märzen bzw. Festbier (13 bis 16 ° Plato) oder Starkbier (über 16 bzw. über 18° Plato). Die Stammwürze gibt den Extraktgehalt der Bierwürze an. Daraus bilden sich durch die Gärung gewichtsbezogen circa 1/3 Alkohol und 1/3 Kohlensäure. 1/3 verbleibt als unvergorener Restextrakt.

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