Autoren Beitrag vonRedaktion bier.de

Redaktion bier.de

164 Beiträge 0 Kommentare

Bier.de - Craftbeer.de - neuer Onlineshop – neuer Look – neuer Partner
Bier.de - Craftbeer.de - neuer Onlineshop – neuer Look – neuer Partner

Craftbeer.de – neuer Onlineshop – neuer Look – neuer Partner

Nach mehrtägiger Pause ist unser neuer Onlineshop rechtzeitig für Euren Weihnachtseinkauf live.

Eine neue Technik und ein neuer Look sollen das Einkaufserlebnis deutlich verbessern. Ein wichtiger Focus wurde dabei auf die mobile Funktionalität des Shops gelegt. Der Webshop wurde unter dem Aspekt „mobile first“ entwickelt, d.h. zuerst für den Gebrauch mit dem Smartphone – und dann erst für den Desktop-Gebrauch. Aber seht selbst!

Das Logo der Seite ist neu – mit Hirsch! Der kraftvolle Junge steht für Freiheit und Wildheit, zwei Eigenschaften, die wir mit Craftbeer unbedingt verbinden. Weg von ausgetretenen Pfaden, hin zu neuen Erfahrungen.

Auch mit der neuen Domain CRAFTBEER.DE wollen wir diesem Anspruch Rechnung tragen und den eigenständigen Charakter des Shops betonen. Natürlich bleibt die enge Verbindung zu BIER.DE bestehen, schließlich ist jedes Craftbeer auch ein Bier, wenn auch kein herkömmliches!

Aber auch sonst gibt es einiges neues zu berichten:

Versand, Inkasso und Abwicklung übernimmt ab sofort unser Partner Holy Craft Beer Store (Knepper & Kulmann GbR). Die Jungs betreiben auf der Friedrichstrasse 79 in Düsseldorf einen erfolgreichen Beer Store. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut doch einmal rein!

Das Sortiment wächst!
Unser erklärtes Ziel ist es ein ständig wechselndes Sortiment mit mehr als 150 verschiedenen Bieren zu kreieren. Auch auf besondere Herausforderungen wie Firmen-Präsentservice oder die Spezial-Belieferung von Gastronomen freuen wir uns!

Aus Gründen des Datenschutzes konnten wir die Benutzerkonten leider NICHT portieren. Bitte legt ein neues Kundenkonto an. Es dauert nur 2 Minuten. Alle Erstbesteller erhalten bei Registrierung bis zum 31.12.2016 eine kleine Aufmerksamkeit von Holy Craft!

Übrigens, da soll nochmal jemand sagen Kölner und Düsseldorfer könnten keine bierigen Freunde sein! Jenseits von Kölsch und Alt verbindet uns die Leidenschaft für leckeres Craftbeer und
Die Freude an einer wachsenden Biervielfalt.

Klappt alles?
Sendet uns Euer Feedback, wenn irgendwas nicht passt oder gefällt. Natürlich freuen wir uns nicht nur über Kritik, sondern auch über positives Feedback!

Mail an: shop@craftbeer.de

Bierige Grüße

Dieter Kann
Biersommelier

Quelle: CraftBeerMesse Mainz auf Facebook
Quelle: CraftBeerMesse Mainz auf Facebook

Auf der 2. Mainzer CraftBeerMesse am 25. und 26. November 2016 (in der Halle 45, Mainz) bieten rund 50 Aussteller 300 verschiedene Biere zum Verkosten an. Im Messeshop können die neuen Favoriten dann direkt erworben werden. Der Messe ist der HobbyBrauerMarkt angeschlossen, dem man in jedem Fall auch einen Besuch abstatten sollte, um erfahrenen Hobbybraueren im Rahmen eines Showbrauens zuzusehen.

Quelle: Brauereifest Berlin - Markus Hinz
Quelle: Brauereifest Berlin - Markus Hinz

Vom 09. bis 11. September dreht sich auf dem Braufest Berlin wieder alles um handwerklich gebraute, internationale Biere, um ihre Macher und vor allem um die weiblichen Protagonistinnen in der Craft Beer Szene.

Folgende Brauereien sind mit ihren Bierspezialitäten auf dem diesjährigen Craft Beer Festival vertreten:

Browar Pinta (PL)
Browar Kingpin (PL)
Browar Widawa (PL)
Browar Profesja (PL)
Browar Szalpiw (PL)
Pracownia Piwa (PL)
Browar Setka (PL)
ReCraft Brewery (PL)
Browar Kraftwerk (PL)
Griembergen (BE)
Brooklyn Brewery (US, New York)
Mikkeller Brewery (DK, Copenhagen)
KühnKunzRosen(DE, Mainz)
Nordic Brewery (FI, Tampere)
Fourpure Brewing (UK, London)
Nothern Monk Brew (UK, Leeds)
Crate Brewery (UK, London)
St. Peters Brewery (UK, Bungay)
Redwell Brewing (UK)
Brouwerij het Uiltje (NL)
Jakobsland Brewers (ES, Santiago de Compostela)
Sori Brewing (FI)
Monyo Brewing (HUN, Budapest)
BRLO (DE, Berlin)
Schoppe Bräu (DE, Berlin)
Vagabund Brauerei (DE, Berlin)
Flessa Brauerei (DE, Berlin)
Stone Brewing (DE, Berlin)
Schneider Weisse G. Schneider & Sohn (DE)
Left Hand Brewing (US, Longmont)
Smuttynose Brewing (US, Hampton)
North Coast Brewing (US, Fort Bragg)
Straßenbräu Brauerei (DE, Berlin)
Two Chefs Brewing (NL, Amsterdam)
Buddelship Brauerei (DE, Hamburg)
Berliner Berg (DE, Berlin)
Pöhjala (EE)
Mondo Brewing (UK, London)
Brauhaus Bevog (AT)
Birrificio Lambrate (IT)
Victory Art Brew (RU)
Litra Brewing (MDA)

Allgemeine Informationen zum Braufest 2016
09. bis 11. September 2016
RAW Gelände, Revaler Str. 99, 10245 Berlin

E I N T R I T T
1 Tageskarte: 5,00 €
3 Tageskarte: 10,00 € (NUR online erhältlich: www.braufest-berlin.de)
(Im Preis enthalten ist ein original Rastal Craft-Beer-Glas.)

Ö F F N U N G S Z E I T E N:
Freitag 14:00 bis 23:00 Uhr – Samstag 12:00 bis 23:00 Uhr – Sonntag 12:00 bis 20:00 Uhr

Weitere Informationen zum Braufest Berlin befinden sich auf der Website:
www.braufest-berlin.de
www.facebook.com/BraufestBerlin

Quelle: Braufest Berlin / Amt für Ideen

Bildnachweis: Das Bild vom Braufest Berlin stammt von Markus Hinz

Quelle: Amt für Ideen / Braufest Berlin
Quelle: Amt für Ideen / Braufest Berlin

Neben den bisher zehn bestätigten Brauereien aus Polen, die ihr Heimatland in Berlin repräsentieren werden, haben bereits sieben weibliche Protagonistinnen der deutschen Craft Beer Szene ihre Teilnahme an der dritten Ausgabe des Braufests Berlin zwischen dem 09. und 11. September 2016 auf dem RAW Gelände in Friedrichshain bestätigt.

Polen ist Gastland 2016

Mit Polen ist in diesem Jahr das europäische Land mit der dynamischsten Craft Beer Szene zu Gast bei Berlins ältesten und größten internationalen Festival für handwerklich gebraute Biere. Die renommierte Poznan Beer Expo schickt insgesamt zehn Brauereien als Botschafter nach Berlin: BIRBANT, KINGPIN, PINTA, PROFESJA, SETKA, WIDAWA, ALEBROWAR, SZALPIW, KRAFTWERK und PRACOWNIA.

Mit im Gepäck haben sie eine große Bandbreite verschiedenster Bierstile wie beispielsweise die geräucherte Berliner Weisse oder die typische Grodziskie. Der Gründer der Poznan Beer Expo, Grzegorz Stachurski, wird den Festivalbesuchern als erfahrener Sommelier Rede und Antwort stehen und die Besonderheiten der polnischen Bierstile erklären.

Fokusthema: Die weibliche Seite von Craft

Das Braufest nutzt in diesem Jahr seine Position an der Schnittstelle zwischen Fachpublikum und Konsumenten, um die Bedeutung von Frauen für das kontinuierlich wachsende Segment der handwerklich gebrauten Biere zu beleuchten. Denn parallel zum Siegeszug von Craft Beer in Deutschland wird sichtbar, dass das lange Zeit von Männern dominierte Bierresort, wieder von stärkerer Relevanz für Frauen wird. Das könnte unter anderem auch an der Brautradition liegen. Ursprünglich war das Bierbrauen nämlich den Damen vorbehalten. Kein Mann hatte was am Sudkessel zu suchen. Und starke Frauen prägen die aktuelle Bierszene nicht nur als Konsumentinnen sondern vielmehr als Macherinnen – egal ob als Brauerinnen, Sommeliers oder Gründerinnen und Geschäftsführerinnen von Brauereien. Im Rahmen von Diskussionsrunden und Pannels wird es zum Austausch mit spannenden Protagonistinnen der deutschen Craft Szene kommen. Bisher haben u.a. folgende Teilnehmerinnen ihr Kommen zugesagt:

  • Katharina Kunz von BRLO
  • Marlies Bernreuther von der Pyras Landbrauerei
  • Doreen Gauman von der Brauerei Union Bremen
  • Christal Jane Peck von Bierlieb
  • Tiffany Herrington von der Berlin Beer Week

Um besonders die Bier Nerds und das interessierte Fachpublikum zu begeistern, werden Anfang September Vertreter der unterschiedlichen Industrien zu Gast sein, die für handwerkliches Brauen relevant sind: Hopfenhändler, Hefeexperten, Verpackungsunternehmen etc.
Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

Allgemeine Informationen zum Braufest 2016

Das Braufest findet auch in diesem Jahr wieder auf dem RAW Gelände in der Revaler Straße in Berlin Friedrichshain zwischen dem 09. und 11. September statt. Drei Tages Tickets sind im Vorverkauf für 10,- € auf der Braufest Berlin Website www.braufest-berlin.de erhältlich. Der Eintritt vor Ort beträgt 5,- € pro Tag. In dem Preis enthalten ist ein original Rastal Craft Beer Glas. Freitags sind die Türen des RAW Geländes von 14:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, am Samstag von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag von 12:00 bis 20:00 Uhr. Bisher haben schon 36 Brauereien aus 12 Ländern ihre Teilnahme am Festival bestätigt. Um das dreitägige Programm abzurunden, werden zahlreiche Food Trucks die Besucher mit Köstlichkeiten aus aller Welt versorgen und auch der Unterhaltungsfaktor wird nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen zum Braufest Berlin befinden sich auf der Website:
www.braufest-berlin.de
www.facebook.com/BraufestBerlin

Quelle: Amt für Ideen / Braufest Berlin

 

Quelle: Fotolia LLC (http://de.fotolia.com)
Quelle: Fotolia LLC (http://de.fotolia.com)

Im Jahr 2015 stellten in Deutschland 1388 Brauereien rund 88 Millionen Hektoliter Bier (ohne alkoholfreies Bier) her. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebots am 23. April 2016 weiter mitteilt, befand sich fast die Hälfte der Brauereien (626) in Bayern, wo auch mit rund 23 Millionen Hektoliter das meiste Bier gebraut wurde. Mit 190 Brauereien folgt Baden-Württemberg, wo rund 6 Millionen Hektoliter Bier erzeugt wurden. NordrheinWestfalen nimmt den dritten Platz bei der Zahl der Brauereien ein (125). Dort wurde mit rund 20 Millionen Hektoliter die zweithöchste Menge Bier in einem Bundesland hergestellt. Dabei werden „Alkoholfreie Biere“ in Deutschland immer beliebter.

Nachdem 2014 erstmals die Marke von fünf Millionen Hektoliter überschritten worden war, nahm der Absatz Alkoholfreier Biere 2015 erneut zu – um vier Prozent auf insgesamt 5,24 Millionen Hektoliter, vermeldet der Deutsche Brauer-Bund. Mittlerweile ist jeder 15. Liter Bier, der in Deutschland hergestellt wird, alkoholfrei.

 

Quelle: Fachjournalist Herbert Latz-Weber / www.infodienst.de

Quelle: Bier.de / BrewDog
Quelle: Bier.de / BrewDog

Weil ihnen kein Bier im gesamten vereinigten Königreich so richtig zusagte, beschlossen die Gründer der schottischen Craftbeer Brauerei BrewDog, Martin und James, im Jahr 2005 eigene Rezepte zu entwickeln. Für sämtliche ihrer 2015 Bierkreationen steht die Rezepte jetzt zur freien Nutzung in einer Download-Datei zur Verfügung. Dabei existieren keine lizenztechnischen Beschränkungen – im Sinne des Open-Source-Gedankens kann jeder das mit „DIY Dog“ betitelte Dokument herunterladen, die Biere nachbrauen oder auf deren Basis eigene Ideen entwickeln.

Mit der Veröffentlichung frischt BrewDog die Erinnerung an den Ursprung des Unternehmens wieder auf, welches sich vom Hobby-Brauen zu einem Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern entwickelt hat. Die Freigabe dessen, was viele andere Braumeister wie ihren Augapfel hüten, passt hervorragend zur punkigen Philosophie der Schotten. Möglicherweise handelt es sich aber auch einfach um den Versuch, die Aufmerksamkeit für die Brauerei zu erhöhen. In einer Crowdfunding-Aktion (von den Inhabern gerne „Punk Equity“ genannt), kann man gegen Geld Anteile an BrewDog erwerben.

Open-Source Bier ist übrigens keine Erfindung von BrewDog. Bereits im Jahre 2009 wurde in Hannover ein Fass angestochen, welches die nach quelloffenem Rezept gebraute Sorte HannoverWikiRed enthielt. Damals hatten der Braumeister Bernd Kirsch und die Wikipedianerin Nadine Stark das Bier entwickelt.

Quelle: Pixelio, by Freni, 8318
Quelle: Pixelio, by Freni, 8318

Wie heute bekannt wurde,  ist bei einer Untersuchung des Münchner Umweltinstituts festgestellt worden, dass die 14 beliebtesten Biermarken Deutschlands Spuren des Unkrautvernichters Glyphosat enthalten. Die ermittelten Werte lagen zwischen 0,46 und 29,74 Mikrogramm pro Liter. Es gibt zwar keinen gesetzlich festgelegten Glyphosat-Grenzwert für Bier, allerdings für Trinkwasser, und darauf bezogen wurde das maximale Maß um das 300-fache überschritten (bei Trinkwasser beträgt der Grenzwert 0,1 Mikrogramm).

Es wird vermutet, dass Glyphosat krebserregend ist, jedoch haben die Experten noch nicht final geklärt, ob dem wirklich so ist. Aus wissenschaftlicher Sicht ist es nachvollziehbar, dass Glyphosat, welches ein zugelassener Pflanzenschutzwirkstoff ist, in Bier nachweisbar ist. Der Genuss der getesteten Biere, selbst bei denen mit den höchsten Werten (30 Mikrogramm / Liter ) bleibt laut des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) unbedenklich. Ein Erwachsener müsste aufgrund der rechnerisch resultierenden Menge der Aifnahme rund 1000 Liter Bier konsumieren, damit die Menge an Glyphosat in einen Bereich kommt, wo die Gesundheit Schaden nehmen könnte. Bis zum Mittag möchte der Deutsche Brauer-Bund eine Stellungnahme abgeben.

Quelle: Bottoms Up Beer (www.bottomsupbeer.com)
Quelle: Bottoms Up Beer (www.bottomsupbeer.com)

Eine Innovation im Bereich Zapftechnik aus den USA beschäftigt die Bierfreunde auch hierzulande bereits seit Längerem. Jetzt ist die Bottomsup-Methode nun mehr nicht nur in Deutschland angekommen, sondern wird auch angenommen. Im Unterschied zu den bisher bekannten, durch starke Schaumbildung geprägten, Zapfverfahren wird bei der Bottomsup-Methode, erfunden vom Amerikaner Josh Springer, das Trinkgefäß durch ein Ventil am Becherboden befüllt, das anschließend durch einen Magneten wieder verschlossen wird.

Das geht schneller, die Schaumentwicklung ist moderater und erleichtert es vor allem ungelernten Thekenkräften im Eventbereich, ihrer Tätigkeit deutlich schneller nachzukommen – freihändig in nur vier Sekunden! Da müssen sich die flotten Zappjungs aus Köln, Düsseldorf oder auf dem Oktoberfest richtig anstrengen, um dieses Tempo zu übetreffen.

In Deutschland vertrieben wird das auch als „Der Hachenburger Hopfomat“ bekannte BUB-Schanksystem zur Zeit von der BottomsUp-Germany GmbH (www.bottomsupbier.com). Die passenden Gläser oder mit einem Branding versehene Spezialkunststoffbecher gibt es beim renommierten Glashersteller Rastal (www.rastal.com).

Ihre Premiere erlebt die neue Technologie am 22. Januar beim Hallenfussball-Turnier des Fussballverbands Rheinland. Dafür verantwortlich zeichnet sich die die im Westerwald ansässige Hachenburger-Brauerei, die es sich damit auf die Fahne schreiben darf, als erste Brauerei weltweit das extra für dieses System entwickelte Rastal Bottoms Up Exclusivglas bei einer Veranstaltung einzusetzen.

Unser Bier-Sommelier Dieter Kann sieht abgesehen vom Geschwindigkeitsvorteil noch weitere Pluspunkte im neuen Verfahren. Bei durch unprofessionelles Zapfen veranstalteten Schaumpartys geht eine Menge Kohlensäure verloren. Die Bottomsup-Methode könnte die Frische des Bieres bewahren. Wir freuen uns schon darauf, demnächst den Vergleich zu machen!

BIER.DE

Quelle: Kreativbrauerei Kehrwieder / Fotolia, Mykola Mazuryk, “golden sunset over field with barley”, 40756645 / Bier.de
Quelle: Kreativbrauerei Kehrwieder / Fotolia, Mykola Mazuryk, “golden sunset over field with barley”, 40756645 / Bier.de

„Da fliegen Menschen zum Mond, aber es ist nicht möglich, Biergeschmack in einen alkoholfreien Sud zu bringen?“ und „Ein alkoholfreies IPA – ist das überhaupt möglich?“ fragte die Mixology in einem Artikel über alkoholfreies Craft Beer im Juli.

Nichts ahnend, dass Olli zu der Zeit schon mitten in der Entwicklung eines alkoholfreien IPAs steckte. Er war sich sicher „alkoholfrei geht auch in lecker“. Dafür eignet sich ein hopfenbetontes India Pale Ale besonders gut. Olli suchte nur noch nach dem „wie“. Im Frühjahr gab es darauf eine Antwort. Sebastian Jakob vom Brauhaus Nittenau, bei dem wir regelmäßig zum Brauen zu Gast sind, erzählte von einer Hefe mit derein alkoholfreies Bier gebraut werden kann. Die Recherche begann. Olli kontaktierte Studienkollegen an der Versuchs-und Lehranstalt für Brauerei in Berlin. Und tatsächlich, er bekam eine Spezialhefe, die Malzzucker nicht vergären kann. Der erste Sud ist gebraut und hat, genau wie unser PROTOTYP, sofort gepasst.

Und um auf die Fragen der Mixology zurückzukommen, hier die Antworten: Doch, es ist möglich Biergeschmack in einen alkoholfreien Sud zu bringen. Und: Ja, ein alkoholfreies IPA kann man brauen. Und der Beweis dafür ist unser ü.NN (überNormalNull) IPA alkoholfrei und sein Nittenauer Zwillingsbruder Le Chauffeur FreIPA. Das erste deutsche IPA alkoholfrei. Entwickelt von Olli Wesseloh und in einem Gemeinschaftssud mit Sebastian Jakob im Brauhaus Nittenau gebraut.

Ab Januar verfügbar.

Fakten:
MALZ: dunkles böhmisches Tennenmalz, Caramelmalz, HOPFEN: Simcoe & Mosaic,
STAMMWÜRZE: 7,5°P

Quelle: Kreativbrauerei Kehrwieder

Quellen: European Beer Star - www.european-beer-star.de / Fotolia -
Quellen: European Beer Star - www.european-beer-star.de / Fotolia - "Still Life with a keg of beer" - Datei: #34410955 - Urheber: volff

HLW – Er gilt als der weltweit bedeutendste Bierwettbewerb: Der European Beer Star. Er brachte 2015 zahlreiche Überraschungen. 2015 wurden mit 1.957 Bieren aus 45 Ländern aller Kontinente so viele Biere wie noch nie zum Wettbewerb der Privaten Brauereien eingereicht. In 55 Kategorien – im Vorjahr waren es 52 – wurde jeweils jeweils nur eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille vergeben und im Rahmen der BrauBeviale überreicht. Was überraschend fehlte, war die Kategorie der Bierspezialität „Kölsch“. Laut Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer Private Brauereien Bayern e. V. hat diesmal keine Kölschbrauerei teilgenommen und somit ausgerecht am 11.11. zu Beginn der Narrensaison keinen Orden eingeheimst.

Die meisten „Sterne“ gehen auch in der 12. Auflage des Wettbewerbes an Brauer in Deutschland und den USA. Insgesamt verteilen sich die Medaillengewinner auf 23 Länder. Etwas überraschend kommt die erfolgreichste Brauerei beim European Beer Star in diesem Jahr aus Bayern: Bei Müllerbräu in Pfaffenhofen bejubelt man drei Goldmedaillen und eine Silbere! Die Hallertauer Brauer erhielten jeweils Gold für das Festbier (wie bereits 2013), Kellerbier Hell und Leichtes Weizen (wie bereits 2012) sowie Silber für das untergärige Leichtbier. Die Kronenbrauerei Schimpf aus Neustetten in Baden-Württemberg war mit ihren Weißbieren schon mehrmals erfolgreich und kann sich 2015 über weitere Goldmedaillen freuen – für Kristallweizen und den dunklen Weizenbock. Mit Gold wurde der helle Weizenbock der Brauerei Ladenburger ausgezeichnet. Die in Deutschland sehr populären Bierstile wurden überwiegen auch von deutschen Brauereien gewonnen. Insgesamt gab es 64 Gold-, 23 Silber- und 21 Bronzemedaillen für deutsche Brauer. Das beste „Düsseldorfer Alt“ und der beste „Dunkle Bock“ kommt von der brasilianischen Cervejaria Bamberg. Die Coedo Brewery in Japan erhielt ebenso Gold für ihr „Deutsches Schwarzbier“ wie die Brauerei Le Trou du diable in Kanada für ihr Bier und die Salzburger Stieglbrauerei erhielt Gold für ihr „Pausenbrot“ zugesprochen.

Vergeben wurde auch der „Consumers‘ Favourite“ des European Beer Star 2015. Nach Ausgabe von mehr als 6.350 Proben standen am späten Dienstagabend die Gewinner fest. Mit Gold wurde 2015 die „Ayinger Bräuweisse“ der Brauerei Aying (Deutschland) ausgezeichnet. Die Silber-Medaille erhielt die dänische Midtfyns Bruyhus für ihr „Midtfyns Imperial Stout“. Das „Double Jack“ Imperial India Pale Ale der Firestone Walker Brewery (USA) erhielt Bronze. Alle Sieger sind unter www.european-beer-star.de abrufbar.

Quelle: Fachjournalist Herbert Latz-Weber /

SOCIAL

2,303FansGefällt mir
217FollowerFolgen