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  #1 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 00:26
Mariann Mariann ist offline
Bierschaumschlürfer
 
Registriert seit: 16.04.2009
Ort: Hagen
Beiträge: 3
Frage Ich gönne meinem Mann das Bier nicht.

Zufällig bin ich heute in dieses Portal gekommen und ihr könntet mir vielleicht mal ein paar wichtige Tipps geben. Also eigentlich schmeckt mir auch mal das ein oder andere Bierchen, schön kalt und vielleicht sogar frisch gezapft. Da mein Mann allerdings inzwischen seit Jahren jeden Abend 8 bis 10 Flaschen Bier meist beim Fernsehen trinkt (allein), verzichte ich konsequent. Übrigens beschäftige ich mich dann meißt anderweitig im Haus.
Er geht geregelt seiner Arbeit nach und läßt sich auch morgens nichts anmerken. Wenn ich ihn auf das regelmäßige Trinken anspreche, sagt er nur: " Du gönnst mir mein Bier am Abend nur nicht! Ich habe dann schließlich den ganzen Tag für die Familie gearbeitet."
Was würdet Ihr antworten?
Natürlich gönne ich jedem ein gutes Bier zur rechten Zeit.
Viele Grüße, Mariann.
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  #2 (permalink)  
Alt 02.09.2009, 23:33
Rockson Rockson ist offline
Bierschaumschlürfer
 
Registriert seit: 25.08.2009
Ort: Rietenau
Beiträge: 11
Standard

Also ich glaube du musst ihm klar machen das viel wichtiger als das Geld er selbst ist und das er ja ein Feierabendbier trinken kann aber das es nicht gleich jeden abend ein halber kasten sein muss.

Geändert von Rockson (06.09.2009 um 12:32 Uhr)
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  #3 (permalink)  
Alt 20.09.2009, 21:01
allman allman ist offline
Bierschaumschlürfer
 
Registriert seit: 28.08.2009
Beiträge: 12
Standard

Meine Meinung, daß dein Man irgendwelches psychisches Problem hat, da muss in seinem Leben was nicht richtig laufen. 8 Bier jeden Tag ist ein jeden Tag Besäufnis. Welches Problem es ist muss du selber irgenwie von ihm erfahren und wenn möglich ist, dieses zusammen mit ihm bewältigen.
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  #4 (permalink)  
Alt 21.09.2009, 13:09
biervernichtung biervernichtung ist offline
Bierschaumschlürfer
 
Registriert seit: 20.09.2009
Beiträge: 9
Standard

ganz schön spät unsere antworten, oder stimmt die uhr hier nicht.....


ja, ich hätte ihm auch gesagt, was nützt das geld von ihm wenn er nur noch abwesend heim ist, sprich besoffen. da kommt zwar geld, aber irgendwie von niemanden...oder fremden.

ich denke auch das er vielleicht depressiv ist und mal zum psychiater soll oder familientherapeuten. Sowas verkraftet eine Beziehung nicht auf dauer, wenn jeder seins macht.
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  #5 (permalink)  
Alt 12.10.2009, 00:33
Mariann Mariann ist offline
Bierschaumschlürfer
 
Registriert seit: 16.04.2009
Ort: Hagen
Beiträge: 3
Standard

Vielen Dank für die Antworten!
Also die ersten 5 Flaschen merkt man meinem Mann schon gar nicht mehr an. - Und unsere Beziehung ist sehr schwierig geworden - die Kinder sind fast erwachsen und sehen natürlich auch was los ist, aber irgendwie trauen wir uns alle nicht an die ganz offene Aussprache, wenigstens nicht deutlich genug.
Vielleicht habe ich Sorge um unser Heim, die Freunde und Nachbarn. Wenn eine Scheidung ins Haus stehen würde, weiß ich nicht, ob ich einen Neuanfang so schaffen würde. Und ein Gespräch müßte ihm ja wohl auch mein mögliches Handeln vor Augen führen - irgendwie schaffe ich das nicht und so arbeite ich eben immer mehr abends am Schreibtisch oder so und ich gehe ihm aus dem Weg.
Trotzdem vielen Dank, Mariann
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  #6 (permalink)  
Alt 14.10.2009, 18:47
biervernichtung biervernichtung ist offline
Bierschaumschlürfer
 
Registriert seit: 20.09.2009
Beiträge: 9
Standard

Zitat:
Zitat von Mariann Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die Antworten!
Also die ersten 5 Flaschen merkt man meinem Mann schon gar nicht mehr an. - Und unsere Beziehung ist sehr schwierig geworden - die Kinder sind fast erwachsen und sehen natürlich auch was los ist, aber irgendwie trauen wir uns alle nicht an die ganz offene Aussprache, wenigstens nicht deutlich genug.
Vielleicht habe ich Sorge um unser Heim, die Freunde und Nachbarn. Wenn eine Scheidung ins Haus stehen würde, weiß ich nicht, ob ich einen Neuanfang so schaffen würde. Und ein Gespräch müßte ihm ja wohl auch mein mögliches Handeln vor Augen führen - irgendwie schaffe ich das nicht und so arbeite ich eben immer mehr abends am Schreibtisch oder so und ich gehe ihm aus dem Weg.
Trotzdem vielen Dank, Mariann
Ich weiß ja nicht was sonst noch vorgefallen ist... wer spricht sonst gleich von Scheidung?
..oder traut euch keine offene Aussprache...
Du kannst dich auch selbst an einen Psychologen, Suchtberatung, Eheberatung Selbsthilfegruppe etc. wenden. (ohne das er was davon weiß) So schnell gibt man doch keine Beziehung auf, wenn man aneinander vorbei lebt...da kann oft geholfen werden...und bei Alkoholproblemen ebenso.
Und zu schämen braucht man sich da auch nicht. Alkoholkrankheit ist die einzigste anerkannte Suchterkrankung an der niemand Schuld trägt.
Selbst wenn man bei Alkoholbetrieben auffällig wird, wird man dort in der Regel nicht gekündigt sondern einen eine Therapie angeboten.
Klar gibt es solche, die sich lustig machen oder welche die gleich denken "asozial", das muss in ein ohr rein und aus dem anderen wieder raus gehen...
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