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| Bier Probieren & Studieren Für ernsthafte Gespräche rund um den Gerstensaft. |

09.08.2006, 16:02
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Bitterpils
Hallo alle zusammen,
es gibt gute Neuigkeiten!
Inzwischen gibt es endlich wieder ein Pils zu kaufen, dass diesen Namen wirklich verdient. Es hat annähernd 100 Bittereinheiten (BE). (Zum Vergleich: ein normales Pils hat im Mittel heute nur ca. 30-40 BE)
Dieses Bitterpils ist das mit Abstand herbste Bier, dass ich je getrunken habe. Einfach genial!  (Auch wenn ich den Namen ziemlich "krass" finde)
Für Pilstrinker lohnt es sich auf alle Fälle, dies mal zu probieren. Gerade wenn man bedenkt, dass Sorten wie Jever oder Beck`s ihren Bitterstoffanteil drastisch reduziert haben.
Bestellen kann man dieses Bier unter
[url]www.einhundert.be[/url]
Es lohnt sich wirklich.
Würde gerne mal Eure Meinung zu diesem Bier hören.
Bis dann,
es grüßt Euch
uschita
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10.08.2006, 14:07
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Bierkönig
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Registriert seit: 14.06.2006
Ort: Saugerties,NY,USA
Beiträge: 560
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nicht schlecht... obwohl ich bei 100 IBU meist schluss mache hatte aber auch shcon einige sehr gute biere die um die 120 IBU's hatten. kann man dieses nur online kaufen oder ist es in den getraenke maerkten verfuegbar ?
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Beer is proof that God loves us and wants us to be happy.
--Benjamin Franklin
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11.08.2006, 09:49
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Zitat:
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Zitat von Cerevisaphile
nicht schlecht... obwohl ich bei 100 IBU meist schluss mache hatte aber auch shcon einige sehr gute biere die um die 120 IBU's hatten. kann man dieses nur online kaufen oder ist es in den getraenke maerkten verfuegbar ?
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bisher kann man dieses bier leider nur online kaufen...
grüße,
uschita
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11.08.2006, 21:39
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Bierkönig
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Registriert seit: 14.06.2006
Ort: Saugerties,NY,USA
Beiträge: 560
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Wasser, Hopfen, [B]Hopfenextrakt,[/B] Hefe, Malz
die haben den einfachen weg genommen.. wo bleibt das trockenhopfen mit echtem hopfen.. bier mit extract bitter machen kann ja jeder...
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Beer is proof that God loves us and wants us to be happy.
--Benjamin Franklin
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12.08.2006, 01:32
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Bierschaumschlürfer
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Registriert seit: 20.06.2006
Beiträge: 11
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Hopfenextrakt, naja, der kommt auch in manchen Trappistenbieren vor...
Ansonsten macht mir das Ganze aber auch einen komischen Eindruck. Warum wird eigentlich nicht die Brauerei angegeben, die das Bier braut? Dafür gibt es auf der Homepage abgeschriebenes Gelaber über die gesundheitlichen Wirkungen des Hopfens  , da kann man ja nur gähnen. Also wer braut den Stoff?
Die Idee eines "Bitterpils" ist allerdings schon nett, eben weil Pils als Sorte zunehmend zur Unkenntlichkeit verkommt. Wobei 100 IBU bei Pilsnern auch früher kaum vorgekommen sein dürften, aber das spricht ja nicht dagegen, es zu probieren.
Viele Grüße,
Suffkopp
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[url]www.biertest-online.de[/url]
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12.08.2006, 12:07
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Zitat:
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Zitat von Cerevisaphile
Wasser, Hopfen, [B]Hopfenextrakt,[/B] Hefe, Malz
die haben den einfachen weg genommen.. wo bleibt das trockenhopfen mit echtem hopfen.. bier mit extract bitter machen kann ja jeder...
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Nur mal zur Info:
Ich bin selber Brauer und Hopfenextrakt bedeutet lediglich, dass die Bestandteile des Hopfens beispielsweise durch Ethanol oder CO2 Extraktion gewonnen wurden. Diese Extraktprodukte werden heute von fast jeder Brauerei verwendet. Rohhopfen wird fast nirgendwo mehr verwendet. Den dafür erforderlichen Hopfenseiher besitzt auch fast keine Brauerei mehr!
Extraktprodukte müssen übrigens nicht deklariert werden. Deswegen finde ich es fair, dass die es trotzdem tun!
Die alpha-Säuren müssen auch bei Extrakt-Produkten erst während der Kochung isomerisiert werden. Deshalb entsprechen diese Extrakte, genau wie Pellets, auch dem Reinheitsgebot. Durch diese Extrakte wird lediglich die Ausbeute erhöht und die Hopfenprodukte lassen sich einfacher lagern.
Was Ihr meint sind wahrscheinlich isomeriserte Produkte und die entsprechen nicht dem Reinheitsgebot. Solche Produkte finden vor allem im Ausland in fast jedem Bier Verwendung. Wenn man jetzt kein Reinheitsgebot-Fanatiker ist, so wie ich, dann spricht aber auch nichts gegen solche Biere.
Grüße,
uschita
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12.08.2006, 12:17
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Zitat:
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Zitat von Suffkopp
Hopfenextrakt, naja, der kommt auch in manchen Trappistenbieren vor...
Ansonsten macht mir das Ganze aber auch einen komischen Eindruck. Warum wird eigentlich nicht die Brauerei angegeben, die das Bier braut? Dafür gibt es auf der Homepage abgeschriebenes Gelaber über die gesundheitlichen Wirkungen des Hopfens  , da kann man ja nur gähnen. Also wer braut den Stoff?
Die Idee eines "Bitterpils" ist allerdings schon nett, eben weil Pils als Sorte zunehmend zur Unkenntlichkeit verkommt. Wobei 100 IBU bei Pilsnern auch früher kaum vorgekommen sein dürften, aber das spricht ja nicht dagegen, es zu probieren.
Viele Grüße,
Suffkopp
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Moin,
mit dem Gesundheitsgelaber muss ich Dir wirklich Recht geben! Mich spricht das nicht an. Aber zur Zeit scheint ja ein Trend zu herrschen, eher auf die Gesundheitsschiene aufzuspringen. Denkt nur mal an das XAN Weißbier der Weihenstephaner ([url]http://www.weihenstephaner.de/site/html/common/page.php?page=msXanIntro_1_1)[/url].
Ich denke mal, dass die es deswegen über den Brauvertrieb anbieten, da man so ein bitteres Bier "um den Schornstein der Brauerei" nicht absetzen kann. Dazu fehlt einfach das entsprechende Klientel. Ich finde den Weg, den die gehen gut, denn so komm auch ich in den Genuss eines echten Pils-Bieres  . Die ganzen Gold-Biere brauch ich nämlich nicht. Insofern stört es mich auch eher wenig, dass nur der Vertreiber draufsteht, und nicht die Brauerei. Die müssen ja zeigen können, wo das Bier gebraut wurde. Ich denke mal, die lassen es an mehreren Braustätten produzieren.
Ich find die Idee eines solchen Bitterpilses immer noch klasse!
Es grüßt Euch,
uschita
P.S.: Ich schenk mir gerade mein letztes ein!
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12.08.2006, 12:20
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Bierkönig
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Registriert seit: 14.06.2006
Ort: Saugerties,NY,USA
Beiträge: 560
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Zitat:
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Zitat von uschita
Nur mal zur Info:
Ich bin selber Brauer und Hopfenextrakt bedeutet lediglich, dass die Bestandteile des Hopfens beispielsweise durch Ethanol oder CO2 Extraktion gewonnen wurden. Diese Extraktprodukte werden heute von fast jeder Brauerei verwendet. Rohhopfen wird fast nirgendwo mehr verwendet. Den dafür erforderlichen Hopfenseiher besitzt auch fast keine Brauerei mehr!
Extraktprodukte müssen übrigens nicht deklariert werden. Deswegen finde ich es fair, dass die es trotzdem tun!
Die alpha-Säuren müssen auch bei Extrakt-Produkten erst während der Kochung isomerisiert werden. Deshalb entsprechen diese Extrakte, genau wie Pellets, auch dem Reinheitsgebot. Durch diese Extrakte wird lediglich die Ausbeute erhöht und die Hopfenprodukte lassen sich einfacher lagern.
Was Ihr meint sind wahrscheinlich isomeriserte Produkte und die entsprechen nicht dem Reinheitsgebot. Solche Produkte finden vor allem im Ausland in fast jedem Bier Verwendung. Wenn man jetzt kein Reinheitsgebot-Fanatiker ist, so wie ich, dann spricht aber auch nichts gegen solche Biere.
Grüße,
uschita
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wow , da scheint sich wirklich viel in der brauwelt in deutschland zu aendern. hier werden von ziemlich allen mikrobrauereien nur echter hopfen verwendet
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Beer is proof that God loves us and wants us to be happy.
--Benjamin Franklin
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13.08.2006, 13:33
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Bierschaumschlürfer
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Registriert seit: 20.06.2006
Beiträge: 11
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@uschita
Klar, es spricht nichts dagegen, für ein besonderes Bier andere Vertriebswege zu suchen, um überhaupt einen Markt für Spezialbiere aufzubauen. Das machen auch andere. Trotzdem verstehe ich nicht, wieso sie die Brauerei nicht offenlegen. Ich finde es gehört für ein ernstzunehmendes Bier einfach dazu, die Brauerei zu nennen, und wenn sie es nicht gerade bei Oettinger lohnbrauen lassen (wofür die Mengen wohl zu klein sind) und es - wie ich vermute - eher eine kleinere Braurei ist, dann steigert es doch nur das Ansehen. Aber O.K., über kurz oder lang kriegt man ja doch raus, wo es herkommt.
Die Idee selbst finde ich auch gut, und wenn mir dieses Bitterpils irgendwann mal unterkommt, werde ich es bestimmt probieren, aber ich werde nicht gleich eine ganze Packung bestellen, dafür habe ich noch zu viele andere Biere zum Verkosten zu Hause.
Was den Hopfenextrakt angeht, nun ich bin kein Brauer sondern nur ein Bierfanat, und prinzipiell bevorzuge ich einen undogmatischen Ansatz. Natürlich gibt es hervorragende Biere mit Hopfenextrakt und ich vermute auch mal, dass es auch bei den Hopfenextrakten große Qualitätsunterschiede gibt.
Aber unabhängig von diesem Bitterpils komme ich auch ein wenig ins Grübeln. In Deutschland wird Rohhopfen also fast nirgendwo mehr verwendet und in den USA, wo nach Meinung von 98% der Deutschen eh niemand "richtig Bier brauen" kann, gibt es dagegen eine immer größere Zahl von Kleinbrauereien, die immer mehr Biersorten aus der ganzen Welt nachbrauen, und das manchmal besser als in deren Herkunftsländern. Und was ich irgendwie etwas beunruhigend finde, ist dass im sich selbst als Bierland verstehenden Deutschland nicht sehr viel Verständnis für eine solche Suche nach Qualität herrscht.
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[url]www.biertest-online.de[/url]
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30.11.2011, 09:35
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Malzbiertrinker
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Registriert seit: 30.11.2011
Beiträge: 2
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Grüß euch,
als ich vom Bitterpils gelesen habe, habe ich mich doch glatt hier angemeldet. Als Bierliebhaber und quasi Nachbar der Brauerei, welche das Bitterpils herstellt, kann ich euch darüber informieren wer das Bitterpils braut:
Brauerei Vitzthum
5261 Uttendorf
ÖSTERREICH
Die Brauerei macht aber auch keine Werbung dafür, bzw. haben es auch nicht auf der Preisliste im Rampenverkauf. Nur auf Nachfrage kann man ab Brauerei ein paar Flaschen erstehen.
Ich hoffe, dem einen oder anderen ist damit geholfen
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