Zitat:
Zitat von Mariann
Vielen Dank für die Antworten!
Also die ersten 5 Flaschen merkt man meinem Mann schon gar nicht mehr an. - Und unsere Beziehung ist sehr schwierig geworden - die Kinder sind fast erwachsen und sehen natürlich auch was los ist, aber irgendwie trauen wir uns alle nicht an die ganz offene Aussprache, wenigstens nicht deutlich genug.
Vielleicht habe ich Sorge um unser Heim, die Freunde und Nachbarn. Wenn eine Scheidung ins Haus stehen würde, weiß ich nicht, ob ich einen Neuanfang so schaffen würde. Und ein Gespräch müßte ihm ja wohl auch mein mögliches Handeln vor Augen führen - irgendwie schaffe ich das nicht und so arbeite ich eben immer mehr abends am Schreibtisch oder so und ich gehe ihm aus dem Weg.
Trotzdem vielen Dank, Mariann
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Ich weiß ja nicht was sonst noch vorgefallen ist... wer spricht sonst gleich von Scheidung?
..oder traut euch keine offene Aussprache...
Du kannst dich auch selbst an einen Psychologen, Suchtberatung, Eheberatung Selbsthilfegruppe etc. wenden. (ohne das er was davon weiß) So schnell gibt man doch keine Beziehung auf, wenn man aneinander vorbei lebt...da kann oft geholfen werden...und bei Alkoholproblemen ebenso.
Und zu schämen braucht man sich da auch nicht. Alkoholkrankheit ist die einzigste anerkannte Suchterkrankung an der niemand Schuld trägt.
Selbst wenn man bei Alkoholbetrieben auffällig wird, wird man dort in der Regel nicht gekündigt sondern einen eine Therapie angeboten.
Klar gibt es solche, die sich lustig machen oder welche die gleich denken "asozial", das muss in ein ohr rein und aus dem anderen wieder raus gehen...