|
|
|
|
|
|
|
Videos |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Bierbrauen ist eine uralte Fertigkeit, und sie ist über die ganze Welt verbreitet: In Südamerika gibt es ein Maisbier, in Japan Reisbier, Hirsebier in Teilen des afrikanischen Kontinents und in Deutschland wird Bier seit Jahrtausenden aus der Gerste gebraut. Grundsätzlich startet man immer mit einem Getreide, denn aus der darin enthaltenen Stärke entsteht über die Gärtätigkeit einer Hefe der Alkohol. Wichtig dabei ist der Umweg von der Stärke über den Zucker zum Alkohol. Stärke besteht aus aneinandergeketteten Zuckerbausteinen. Aber erst wenn man den in Stärke verpackten Zucker für die Hefe zugänglich macht, dann kommt ein Gärungsprozeß in Gang. Zucker ist die Nahrung der Hefe, und die macht dann daraus Alkohol und Kohlendioxyd (sowie eine Vielzahl von Geschmacksstoffen). Es gibt sogar eine Parallele zwischen Bier und Brotproduktion: Bei beiden bringt man Getreide und Hefe zusammen. Auch der Brotteig beginnt zu gären - nur nutzt man hier das freigesetzte Kohlendioxyd als Treibmittel, der Alkohol entweicht beim Backen. |
| |
Die wichtigsten Stationen der Bierherstellung: Links ein Gemisch von Malz und Wasser ("Maische"), in der Mitte die "Würze", die mit Hopfen gekocht wird, und rechts das mit Hefe beimpfte gärende "Jungbier".
|
| |
| Der Zuckeranteil im Teig ist allerdings nicht sonderlich hoch, so daß der Alkoholgehalt selbst eines ausgegorenen Teigs bescheiden wäre. Der Trick beim Bierbrauen besteht darin, vor dem Gärprozeß möglichst viel Stärke in Zucker umzuwandeln. Die Stärke im Getreidekorn wird auf ganz natürliche Weise durch Enzyme in Zucker umgewandelt - und zwar genau dann, wenn das Frühjahr beginnt und das Korn keimt. Die Pflanze braucht nämlich beim Wachsen Zucker als Energielieferant. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|