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Das Bier wird gefiltert © Brauer Bund |
Beim Filtrieren werden restliche Hefezellen und Trübungsstoffe aus dem Bier entfernt.
Hierbei werden Tiefenfiltration und Sieb- oder Oberflächenfiltration angewandt.
Der erste Schritt ist die Tiefenfiltration, bei der Kieselgur zum Einsatz kommt. Durch seine feine
Struktur kann er Hefe sicher zurückhalten.
Kieselgur wird mit Wasser auf Zellulosetüchern angeschwemmt und bildet einen Filterkuchen. Damit diese
Schicht nicht verklebt, wird während des Filtrierens Kieselgur hinzugegeben, der dann eine neue Filterschicht aufbaut.
Im zweiten Vorgang werden Platten aufgebaut, die hauptsächlich aus Zellstoffen bestehen. Sie haben eine noch
feinere Struktur als der Kieselgur und reinigen das Bier endgültig von nicht entfernten Hefezellen und
Trübungsstoffen. Die Schichten werden mit heißem Wasser ausgespült und im nächsten Prozess wieder eingesetzt.
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