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Besondere Biere - Seite 2
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Berliner Weiße
Berliner Weiße
© GfÖ
Obergärige Biere

Weizenbier, Alt, Kölsch und die Berliner Weiße sind die bekanntesten obergärigen Biere. Obergärige Biere dürfen nicht nur aus Gersten-, sonder auch aus Weizenmalz hergestellt werden. Außerhalb Bayerns ist es erlaubt, Zucker und Zuckerlikör hinzuzugeben.

Weizenbier

Charakteristika:

  • Stammwürzegehalt: 11-12 %
  • Farbe: 8-12 EBC
  • Scheinbarer Vergärungsgrad: 80-85 %
  • Bitterstoffgehalt: 12-18 BE
  • CO2-Gehalt: 0,7-0,9 %
Mindestens 50 % Weizenmalz müssen verwendet werden, der Bitterwert ist relativ gering und der CO2-Gehalt hoch (normales Bier 0,5 %). Der Geschmack wird durch Gärungsnebenprodukte bestimmt.

Altbier

Charakteristika:

  • Stammwürzegehalt: 11,2-11,8 %
  • Farbe: 7-14 EBC
  • Scheinbarer Vergärungsgrad: 80-85 %
  • Bitterstoffgehalt: 16-34 BE
  • CO2-Gehalt: 0,5 %
Im Gegensatz zu Alt, darf Kölsch nur im Raum Köln und Umgebung gebraut werden. Mit 20 % wird das Kölsch gebraut, ist nicht so malzig wie Alt und wird als "süffiges" Bier geschätzt.

Berliner Weiße

Nur Berliner Brauereien dürfen die Bezeichnung "Berliner Weiße" benutzen. Der Bitterstoffgehalt liegt bei 0,6-0,8 % und ist höher als bei anderen obergärigen Bieren. Es hat einen charakteristisch sauren Geschmack, der durch Milchsäuregärung entsteht. Es hat aber auch eine blumige Note, die durch die Verwendung von 60-70 % Weizenmalz entsteht.

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