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Unser Tellerrand sind die Grenzen unseres Landes. Jenseits davon ticken die Bieruhren ein wenig anders – nicht unbedingt besser, aber anders.
Im Ausland gibt es weitere Biersorten, die jedoch auf dem deutschen Markt ohne nennenswerte Bedeutung sind. Der Vollständigkeit halber sollen sie hier Gehör finden:
Ale Wenn man in Deutschland an Ale denkt, hat man eine Szene in einen englischen Pub vor Augen, wo der Gast ein abgestrichenes Becherglas mit schwarzer Flüssigkeit, randvoll und ohne Schaum, erhält. Doch Ale ist weit mehr als das. Im angloamerikanischen Raum versteht man heute unter Ale alle Biere, welche nach der alten, also obergärigen Brauart gebraut wurden, also auch einige unserer Sorten. Man unterscheidet zwischen:
Mild Dieses Bier ist meist hell und wie der Name sagt – mild, also wenig bitter, fast süß. Mit wenig Alkohol 3-3,7 %. Bitter Das klassische, in England am meisten verbreitete Ale, geringer Alkohol- und Stammwürzegehalt aber hopfenherber als das Mild. Meist Fassbier. Getrunken wird das Bitter aus dem klassischen britischen Pintglas.
Pale Ale Bronzefarbener bis roter Bruder des Bitters, jedoch mit höherem Stammwürzegehalt und weniger gehopft. Das Pale Ale ist eher ein typisches Flaschenbier.
Brown Ale Höherer Alkoholgehalt, malzig, tiefes Braun.
Old Ale Variiert zu den Vorgenannten in der Reifedauer. Meist dunkle Farbe und süß.
Barleywine Rotbraunes Ale mit hohem Alkoholgehalt. Weiterhin zu erwähnen sind Scottish Ale und Irish Ale.
Porter & Stout Der bekannteste Vertreter des Stout ist das irische Guinness (Dry Stout). Stout ist ein hopfenbitteres Bier mit starkem Röstgeschmack und dunkelbrauer Farbe. Der Alkoholgehalt variiert von 5 bis 7,5%, je nach Land, in dem es erworben wird. Das Porter mit seinen rund 4,3% Alkohol ist der leichte Bruder des Stout.
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