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Über den Tellerrand geschaut
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Über den Tellerrand geschaut
Quelle: Bier.de
Trapistenbier
Obergäriges Starkbier aus Belgien. Trappistenbier darf nur als solches bezeichnet werden, wenn das Bier noch von Trappistenmönchen (auch schweigende Mönche genannt) im Kloster gebraut wurde. Die folgenden Bier brauenden Trappistenklöster gibt es noch in Belgien: Orval, Rochefort, Westmalle, Westvleteren und Chimay.

Lambic
Bei der Herstellung dieser belgischen Biere werden wilde Hefen eingesetzt und ein Anteil an Rohweizen zugesetzt. Auf diese Weise entsteht ein fast weinähnliches Bier. Nach Zusatz von natürlicher Kohlensäure erhält man ein so genanntes Geuze. Eine bekannte Variante entsteht durch Beimischung von Früchten zum Gärprozess. Es gibt die Geschmacksrichtungen Kirsch (Kriek Lambic), Himbeere (Framboise Lambic) aber auch Ananas, Banane und Pfirsich.

Die Amerikaner sind besonders erfinderisch, was Biere angeht. Zum Beispiel gibt es zu Halloween ein spezielles Halloweenbier oder Pumpkinbier aus Kürbis. Das angeblich bitterste Bier der Welt ist das Alemony (Alimente)-Bier. Wer?s mag... Natürlich gibt es auch anderswo auf der Welt tolle oder besonders erfolgreiche Biere wie das australische Fosters, das dänische Tuborg oder das chinesische Ginseng Bier, doch dazu später mehr.


Ungefiltertes Bier?
Die alten Ägypter, genauso wie die nach Ihnen folgenden Kulturen, kannten keinen Weg das hergestellte Bier zu filtern. Entsprechend trunken sie es aus einem Strohhalm, der fein genug war, die gröberen Bestandteile des Brauprozesses da zu belassen, wo sie hingehören – im Braukessel. Im Museum der Universität von Pennsylvania wird ein goldener Strohhalm ausgestellt, der der mesopotamischen Königin Shubad gehört haben soll.
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