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Bier unter der Lupe © Bier.de |
Gesundheitsschädliche Stoffe
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Im Bier |
tolerierbar |
| Halogenkohlenwasserstoff |
< 2 ppb |
200 ppb |
| Pestizide |
n.n |
10 ppb |
| Aflatoxine |
n.n |
10 ppb |
| Nitrat |
3-60 mg/l |
50 mg/l |
| Schwefeldioxid |
15 mg/l |
10 mg/l |
| Quecksilber |
3 ppb |
10 ppb |
| Blei |
42 ppb |
100 ppb |
| Cadmium |
2 ppb |
20 ppb |
Nitrosamine
Das sind krebserregende Stoffe, die aus Nitriten und Aminen entstehen.
Im Bier bilden sie sich beim Darren von gekeimter Gerste zu Malz. Durch die Umstellung der
Darrentechnologie auf indirekte Beheizung, sind die Werte gesunken.
Oxalat
Eine höhere Dosis Oxalat kann Steinbildung und Gichtkrankheiten fördern.
Die Gehalte im Bier sind jedoch unbedenklich.
Schwefeldioxid aus der Gärung
Biere, die nach dem Reinheitsgebot hergestellt werden, enthalten nur geringe Werte.
Mit 5-10 l Bierkonsum täglich wäre jedoch die duldbare Tagesaufnahme überschritten.
Nitrat
Der Nitrat-Grenzwert für Trinkwasser liegt bei 50 mg/l. Die Biere liegen darunter und man
kann im Vergleich zu anderen Lebensmitteln nicht von einer Gefährdung sprechen.
Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Chlorkohlenwasserstoffe (CKW)
PCB und CKW sind im Bier nicht enthalten. Selten wurden Mengen von 0,1 ppb/l PCB festegestellt.
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Das sind Krebs erzeugende Stoffe, deren Grenzwert für Trinkwasser bei 0,0002 mg/l liegt.
Im Bier ist der Stoff praktisch nicht nachweisbar.
Mykotoxine
Myotoxine, besonders Aflatoxine entstehen aus dem Stoffwechsel von Schimmelpilzen und sind
toxisch bis hochcancerogen. Im Bier wurden diese Stoffe bislang nicht nachgewiesen.
Radionuklide
Die Folgen Tschernobyls machten sich im deutschen Bier zu keiner Zeit bemerkbar.
Blei, Cadmium und Quecksilber
Im Bier dürfen folgende Werte nicht überschritten werden:
- Blei: 0,2 mg/l
- Cadmium: 0,03 mg/l
- Quecksilber: 0,01 mg/l
Bier enthält weniger dieser Stoffe und übersteigt somit die Richtlinien.
Andere kritische Elemente wie Arsen, Chrom, Fluor oder Nickel stellen im Bier keine Gefahr dar.
Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln
Nach der Trinkwasserverordnung sind bereits im Brauwasser solche Stoffe auf ein Minimum ausgeschlossen.
Evtl. Mengen, die durch Gerste und Hopfen eingebracht werden, entfallen beim Mälzungs- und Brauprozess.
Begleitstoffe des Alkohols
Bei der Gärung entstehen neben Ethanol weitere Alkohole wie Amylalkohole und Isobutanol.
Diese Stoffe beeinträchtigen die Bekömmlichkeit des Bieres und können die Hirnstromtätigkeit beeinflussen,
mit folgenden Auswirkungen: Veränderung der Reaktionsfähigkeit, höheres Schlafbedürfnis, Augenzittern
oder Kopfschmerzen.
Bier sollte eine geringe Menge an diesen Stoffen aufweisen. Durch Wahl des Hefestammes, einer speziellen
Gärtechnologie und einer ausreichenden Reifung, kann der Gehalt gesenkt werden.
Gesundheitsschädliche Keime
Pathogene, toxische oder gesundheitsschädliche Keime sind im Bier nicht lebensfähig.
Maßvoller Alkoholkonsum
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) legte ein Obergrenze von 30 g bei Männer und 20 g bei Frauen fest.
Das bedeutet, dass man nicht mehr als ungefähr 0,75 l bzw. 0,5 l Bier täglich zu sich nehmen sollte,
ansonsten steigt das Risiko für gesundheitliche Probleme.
Forschungen ergaben, dass maßvolle Biertrinker länger leben als Abstinenzler oder übermäßige Trinker.
Studien haben ergeben, dass mäßiger Alkoholkonsum Herzkrankheiten und Herzinfarkte um 1/3 senken kann.
Alkohol macht jedoch keinen Halt vor anderen Organen, wie z.B. der Leber.
Bei Frauen steigt das Brustkrebsrisiko. Magen und Dünndarm sind gefährdet. Das Risiko für Mundhöhlen-
und Kehlkopfkrebs steigt. Bei jedem Besäufnis sterben Gehirnzellen - irreversibel.
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