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Das Hopfen Das Hopfen bestimmt den Geschmack des Bieres wesentlich. Kleine Hopfenmengen erzeugen ein mildes Bier, große Mengen ein kräftiges und bitteres Bier. Der Hopfen wird in die Würze eingerührt. Bei unserem Beispiel sollte man 5 g Hopfen für ein mildes Bier und 10 g Hopfen für ein kräftiges Bier wählen. Das Abmessen von frischem Hopfen ist sehr kompliziert, sodass gerade Anfänger Pellets benutzen sollten. Das Kochen der Würze Die Würze wird nun zusammen mit dem Hopfen bei mittlerer Hitze gekocht. Dieser Vorgang dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Natürlich verdunstet bei einer solch langen Kochphase eine ganze Menge Flüssigkeit, die mit frischem Wasser wieder aufgefüllt werden muss. Dieser Vorgang hat eine starke Geruchsbildung zur Folge, sodass es ratsam ist, alle Fenster zu öffnen. Das zweite Filtern Ab sofort muss sehr sauber gearbeitet werden, da jeder Fremdkörper die ganze Mühe zunichte machen könnte. Die Würze muss nun gefiltert werden, und zwar durch das Küchensieb, das mit einer vierfach gefalteten Windel ausgelegt worden ist. Die Windel muss natürlich auch sterilisiert (gekocht) worden sein. Da dieses Filtern unter Umständen sehr lange dauern kann, schütten Sie nicht den ganzen Topf in das Sieb sondern schöpfen Sie die Flüssigkeit mit einer Kelle in das Sieb. Das Sieb können Sie auf einen sterilen Eimer oder größeren Topf setzen. Abkühlen und Hefen Die Würze muss nun mit Hefe versetzt werden, zu diesem Zweck muss die Flüssigkeit zunächst einmal abkühlen. Die Temperatur, auf die abgekühlt werden muss, hängt dabei von der verwendeten Hefe ab. Bei obergärigen Hefen muss die Würze auf 16 bis 22°C abgekühlt werden, bei untergäriger Hefe auf 6 bis 10°C. Entsprechend dürfte klar sein, dass sich obergäriges Bier leichter herstellen lässt. Am besten lässt sich die Würze in einem kalten Wasserbad abkühlen, ganz Eilige können dem Wasser (nicht der Würze!) auch Eiswürfel hinzufügen. Während Sie auf das Abkühlen warten, sollte die Würze unbedingt abgedeckt werden, damit keine Fremdkörper hineingeraten.
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