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Dennoch sahen sich diese gezwungen zu reagieren! Zum einen wichen sie davon ab, nur noch eine Biermarke zu brauen, sondern sie bieten inzwischen eine große Sortenvielfalt an, und zum Zweiten kauften sie die erfolgreichsten Microbreweries einfach auf. Diese behielten zwar ihre Autonomie, gehörten aber nicht mehr den Hausbrauern. Vielleicht ändert man in Amerika das Sprichwort „vom Tellerwäscher zum Millionär“ bald in „vom Heimbrauer zum Millionär“ – Amerika ist und bleibt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Mittlerweile weist der amerikanische Biermarkt rund 1.000 verschiedene Sorten Bier auf. Nicht annähernd so viele Marken wie in Deutschland aber dennoch beachtlich für die kurze Zeit, in welcher dieser Umbruch stattgefunden hat. Da die USA durch englische, irische und deutsche Einwanderer geprägt sind, werden neben den in Deutschland üblichen Biertypen auch Ale, Stout und Porter gebraut. Manche Biere muten sehr exotisch an, z.B. Kürbisbier oder das Alimente Bier, welches sich rühmt, das bitterste Bier der Welt zu sein. Durch fehlende Beschränkungen ist der Experimentierfreude natürlich keine Grenze gesetzt. Wer?s mag ...
In Deutschland selbst wird die Hausbraukultur aufgrund der riesigen Biervielfalt wahrscheinlich nicht so erfolgreich werden wie in den USA – schließlich gibt es genug Biere für ein ganzes Leben voller Probierleidenschaft. Dennoch mag es den einen oder anderen durchaus interessieren, einmal etwas „Neues“ zu probieren, und sein persönliches Bier herzustellen – dies ist auch der Grund dieses Thema anzuschneiden.
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