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Hopfenweise bierige Bittere Der zweite Eindruck wird bestimmt vom Hopfen, dem Gewürz des Bieres. Hopfen ist das Salz in der Suppe. Die Aufgabe des Hopfens ist es, der Süße des Malzes mit einer erfrischenden Bittere entgegenzutreten. Wir unterscheiden in Hopfengeschmack und Hopfenbittere. Für den Hopfengeschmack können dieselben Begriffe herangezogen werden wie beim Aroma. Das Spektrum reicht von mild über blumig, betont herb bis aggressiv. Die Hopfenbittere wird mit dem hinteren Bereich der Zunge wahrgenommen, wie ein Nachgeschmack. Als Vokabular taugen für die Bittere Worte wie fein, delikat, durchdringend oder grob. Nachgeschmack oder nach dem Geschmack Das Wort Nachgeschmack ist im Deutschen mit vielen negativen Aspekten belegt, sodass wir Finish als Begriff vorziehen. Das Finish rundet den Eindruck ab, es vollendet ihn. Zum Finish gehört neben dem Nachgeschmack im klassischen Sinn, auch der Eindruck, der im Rachenraum beim Schlucken entsteht, und von uns als Abgang bezeichnet wird. Dieser Abgang des Bieres kann je nach Biertyp zum Beispiel durch einen mehr oder weniger starken alkoholischen Eindruck geprägt sein, er kann aber auch mild, weich oder trocken bezeichnen. Es kann durchaus beabsichtigt sein, wenn im Finish eine der Zutaten, sprich Hopfen oder Malz, im Eindruck obsiegt.
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