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Das Aroma von Bier verfliegt. Darum beginnen Sie mit der Nase, noch bevor Sie das Bier in näheren Augenschein nehmen – ein Drittel Ihres Geschmackssinnes ist direkt mit dem Geruch verbunden. Überspringen Sie diesen Punkt also nicht. Aroma und Bouquet - wenn das Aroma ein Musikstück wäre, dann wäre das Bouquet die Lautstärke. Die meisten Aromen verbunden mit dem Geruch von Bier entspringen an erster Stelle dem Malz, gefolgt vom Hopfen. Malz: Malzige Aromen können von süßlich über reichhaltig zu karamellartig reichen. Abhängig von der Bierfarbe können geröstet duftende oder schokoladig anmutende Aromen aus der Verwendung von Spezialmalzen resultieren. Hopfen: Das Hopfenaroma hängt von der Art und der Menge der Hopfengabe zur kochenden Bierwürze ab und davon, ob während Gärungsprozess oder Reife Aromahopfen hinzugegeben wurde. Hopfenaromen können als herb, parfumiert, würzig, grasig, blumig oder säuerlich beschrieben werden. Andere Aromen, wie fruchtige oder alkoholische Aromen entspringen dem Gärungsprozess. Einige obergärige Biere (speziell aus dem angloamerikanischen Raum) haben einen Buttergeruch inne, welcher aus warmer Vergärung resultiert. Gerüche, die man mit verfaultem Gemüse oder verfaulten Eiern in Verbindung bringen möchte, weisen auf – was wohl – eine deutliche und extreme Überlagerung hin. Malt WhiskyDie Herstellung des schottischen Maltwhiskys verläuft parallel zur Herstellung von Bier. Wie der Name schon sagt, wird Malt Whisky aus Gerstenmalz hergestellt, das ebenfalls gemahlen und gemaischt wird. Auch die Gärung wird unter Zuhilfenahme von Hefen eingeleitet, aber hier hören dann auch schon die Gemeinsamkeiten auf: Maltwhisky enthält (natürlich) keinen Hopfen. Bier und Whisky teilen sich demnach einen Großteil der verwendeten Rohstoffe und – wie man sich leicht denken kann – eine ganze Menge Fans. Um genau zu sein, gibt es in Amerika sogar ein Magazin, das sich mit Bier, Whisky und Zigarren beschäftigt. Auch wenn uns nicht bekannt ist, dass man Zigarren aus Malz herstellt, oder dass man sie gären lässt, so ist dies doch eine interessante Mischung für langweilige Winterabende.
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