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Händler, die ihr Bier im Sommer draußen im Freien ungeschützt stehen lassen (manche sogar in unmittelbarer Nähe von Zapfsäulen), sollten Sie meiden. Sie sind keine ideale Einkaufsadresse. Ein Bier braucht Kühle und Schatten. Bierfans kaufen ihr Bier in kühlen Abholmärkten. Dort, wo sich Experten auf den Verkauf von Getränken spezialisiert haben. Auch in Supermärkten großer Einkaufsketten fristet Bier oft ein kärgliches Dasein. Als Kundenlockmittel für Aktionen beliebt, ist es oft in Schaufensternähe grellem Licht und Hitze ausgesetzt. Nur, damit es nicht übersehen wird! Begrenzt vorhandener Kühlplatz ist teilweise nur den Markenrennern von Bitburger über Krombacher, Veltins bis hin zu Warsteiner vorbehalten. Manche Bierspezialitäten lagern oft hübsch drapiert in den Regalen. Leider häufig ohne jegliche Kühlung dem Wärmestau im Regal ausgesetzt. Da haben es Butter, Eier und Käse meist besser. Bier liebt die Kühle in dunklen, schattigen Ecken. Bier ist Lichtscheu Jede mögliche Art von Licht ist für Bier schädlich. Licht produziert chemische Reaktionen im Hopfen. Diese Reaktionen verursachen einen leicht müffelnden Geruch im Bier. Weißglühende Beleuchtung ist ebenso schädlich, aber noch mehr die beliebten Neonleuchten, wie sie in den meisten Lagerräumen üblich sind. Das Licht im Kühlschrank, da es nur kurzzeitig angeht, zerstört dagegen kein Bier. Das (Tages-)Licht ist einer der größten Feinde des Bieres, vor allem in Verbindung mit Hitze. Ein Bier, das müffelnd riecht, hat also einen Lichtschock erlitten. Um dieses Risiko zu vermindern, setzen die Brauer auf eingefärbte Bierflaschen. Je undurchlässiger das Glas, das besser: Die Farbe Grün ist daher gut, aber noch besser ist bernsteinfarbenes. Die meisten Brauer berücksichtigen dies. Zur Erinnerung: - lange Lagerung = Schlecht
- Abkühlung = Gut
- Licht = Schlecht
- Hitze = schlecht
- Dunkelheit/Schatten = gut
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