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Dortmund
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Um 1840 gab es alleine in Dortmund 74 Brauereien und in Westfalen sogar 1200. Ein Umstand, der nicht lange so bleiben sollte. Denn es gab nicht viele Brauereien, die es sich leisten konnten, untergäriges Bier ganzjährig zu brauen. Und so geschah es, dass viele kleinere Brauereien die Pforten schlossen, und die großen Brauereien noch größer wurden.

Ab 1870 ungefähr wurde das Dortmunder Export auch in das europäische Ausland exportiert, und schon bald gelangte es auch nach Übersee. Dortmund wurde zu Europas Bierstadt Nummer 1!

Heute umfasst der Verband Dortmunder Bierbrauer übrigens noch sechs Brauereien (in der Reihenfolge ihrer Gründung): Dortmunder Kronen, Thier, Stifts, Dortmunder Actien Brauerei (DAB), Dortmunder Union (DUB) und Ritter.

Dortmunder Export
Die Dortmunder Spezialität ist das Export. Im Ausland wird dieses Bier übrigens schlicht und ergreifend Dortmunder genannt. Es ist ein helles und obergäriges Bier (nicht umsonst besitzt es den Spitznamen »Helles«) das – auch wenn es seinen Ursprung in Dortmund hat – inzwischen weltweit gebraut wird.

Der Unterschied zum Pils liegt klar auf der Hand; da es für den Export bestimmt war, besitzt es einen höheren Stammwürzegehalt als das in Deutschland so beliebte Pilsener. Der Stammwürzegehalt von Pils liegt übrigens bei 12 %, beim Dortmunder werden Spitzenwerte von bis zu 13,5 % gemessen.

Aber der Stammwürzegehalt ist nicht der einzige Unterschied, im Gegensatz zum Pilsener ist das Dortmunder nicht so aromatisch, hopfenbetont und bitter, es ist jedoch herber als das aus Bayern bekannte »Helle«. Schaum- und Kohlensäureentwicklung sind übrigens auch nicht allzu hoch.

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